. .

News

14. September 2018 Businessfrühstück 2018 - Das gute Unternehmen

Humor bringt Gewinn - Von steigender Produktivität und begeisterten Kunden[mehr]

Kategorie: Termine, Termine

19. September 2018 CAT lädt ein 2018 - Ab nach vorne

Wie werde ich sichtbar? Die STERN-Methode® Geschickte und strategische Selbstvermarktung [mehr]

Kategorie: Termine, Termine

14. November 2018 CAT lädt ein 2018 - Ab nach vorne

RICHTIG ERFOLGREICH:Rocken Sie Ihren Markt![mehr]

Kategorie: Termine, Termine

Vorträge

TYPO3 Cumulus Flash tag cloud by TYPO3-Macher - die TYPO3 Agentur (based on WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck) requires Flash Player 9 or better.

News Detailansicht

02.05.18 12:25 Alter: 81 Tage

Wie Schleswig-Holstein zur Top-Energieregion in Europa wird

Kategorie: Presse, Presse

egeb-Forum in Brunsbüttel gewährt einen Blick in das Jahr 2042 / Studie der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz vorgestellt

Im Besucherzentrum des Kernkraftwerks Brunsbüttel stellte Stefan Sievers die Szenarien für ein echtes „Energieland Schleswig-Holstein“ vor. (Foto: Kienitz/egeb)

Brunsbüttel, 02.05.2018 – Schleswig-Holstein als zentrales Wind- kraft- und Energie-Transitland in Europa, Energiepolitik zwischen Planwirtschaft und freiem Markt, Windkraft als Rückgrat der euro-päischen Energieversorgung – wenn es nach den fiktiven Szenarien der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) geht, steht das nördlichste deutsche Bundesland vor einer goldenen Zukunft. „Ganz sicher wird nicht alles so eintreffen, wie wir es in der Studie beschreiben, aber viele Ideen sind fundiert und geben zumindest Denkanstöße für eine Diskussion“, erläuterte EKSH-Geschäftsführer Stefan Sievers auf dem jüngsten, sehr gut besuchten Energieforum der egeb: Wirtschaftsförderung im Be- sucherzentrum des Kernkraftwerks Brunsbüttel.

Neben einigen durchaus eingängigen Zukunftsideen verblüffte Sievers die Zuhörer mit der These, dass es im Jahr 2042 möglicher- weise weitere Strompreiszonen nach schwedischem Vorbild geben werde. Der Norden könnte sich über geringere Erzeugungskosten als im Süden Deutschlands freuen, da dort der Umbau von Anlagenparks und Stromnetzen im Zuge der Energiewende viel Zeit benötigt. Dadurch würden in diesen Bundesländern auch mehr energieintensive Betriebe angesiedelt werden. Soweit zumindest das Szenario.

Weitere Impressionen aus der Zukunft betreffen Gemeinden, die energetisch weitestgehend autark sein könnten, und einen möglichen Tourismusboom in Schleswig-Holstein. Ein anderes Szenario betrifft die Landwirtschaft. Anstelle von Monokulturen auf den Feldern könnte es mehrstöckige Indoor-Farmen geben, also eine Form industrieller Nahrungsmittelproduktion, die vor allem vom großen Energieangebot profitiert. Und dort, wo noch Felder bestellt werden, geschieht dies weitgehend automatisiert.

„Im Gegensatz zu anderen großen Studien haben wir Schleswig-Holstein in den Mittelpunkt gestellt. Es ging dabei vor allem um die Frage: Was können wir aus unserer Energieregion noch machen“, erklärte Stefan Sievers. Daher sollten zum Beispiel die Fragen geklärt werden, welche Forschungen vorangetrieben werden müssen und welche Technologien benötigt werden, um den avisierten Zielen näher zu kommen.

In ihren Untersuchungen hatte eine Projektbegleitgruppe diverse Schlüsselfaktoren unter die Lupe genommen und miteinander verknüpft. Dazu gehören die wirtschaftliche Entwicklung, die Politik der Europäischen Union, aber auch zukünftige Wohnformen, Mobilität und technischer Fortschritt. Einen Klimawandel setzten die Autoren der Szenarien als gegeben voraus.

Zuvor hatte egeb-Wirtschaftsförderer Jens Korte kurz in den Themenbereich eingeführt und den Referenten vorgestellt, der der Westküste seit seiner Zeit als Leiter der IHK-Geschäftsstelle Nordfriesland verbunden ist. Die EKSH unterstützt unter anderem Kommunen bei der Umsetzung eines Energie- und Klimaschutzmanagements und betreibt verschiedene Forschungs- und Förderprojekte.

Die egeb: Wirtschaftsförderung
Die egeb: Wirtschaftsförderung wird zu gleichen Anteilen von den Kreisen Dithmarschen und Steinburg sowie der Stadt Brunsbüttel getragen. Zu den Aufgaben der egeb gehören alle innovativen Tätigkeiten, die sich mit der Förderung der regionalen Wirtschaft im weitesten Sinne befassen, angefangen bei der Planung und Förderung von Neuansiedlungen bis zur Geschäftsführung von Unternehmen der öffentlichen Hand.