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26.03.19 11:30 Alter: 57 Tage

Zusammenarbeit in der Windkraft: Noch „Luft nach oben“

Kategorie: Presse, Presse

Dr. Stephan Rohde untersuchte Wertschöpfungspotenziale in der deutsch-dänischen Grenzregion / Energieforum der egeb: Wirtschafts-förderung in Brunsbüttel

Dr. Stephan Rohde sprach sich beim egeb-Energieforum in Brunsbüttel für eine verstärkte deutsch-dänische Zusammenarbeit im Bereich der Windenergie aus. (Foto: Kienitz/egeb)

Brunsbüttel, 18.02.2018 – Trotz guter Ansätze gibt es in der Windenergiebranche bei der grenzübergreifenden Zusammenarbeit noch viel „Luft nach oben“. So lautet das Fazit von Dr. Stephan Rohde, der in Fallstudien das Zusammenwirken von Unternehmen in Schleswig-Holstein und Süddänemark untersucht hat. Dabei gibt es beiderseits der Staatengrenze durchaus eine „kritische Masse“ an Akteuren in der Windenergiebranche, um von einem Cluster zu sprechen. Dabei handelt es sich um eine Ballung von Unternehmen mit ähnlichen Zielen und entsprechenden Kompetenzen. „Ich würde mir deswegen ein professionelles Clustermanagement wünschen, dass grenzübergreifende Kooperationen und Entwicklungsprojekte für Prototypen koordiniert“, sagte der Clusterforscher beim jüngsten Energieforum der egeb: Wirtschaftsförderung in Brunsbüttel.

Bei einer Untersuchung von fünf Windkraftanlagenherstellern entdeckte Dr. Rohde Gemeinsamkeiten, die sowohl in Dänemark, als auch in Schleswig-Holstein deutlich werden. Besonders der hohe Bedarf an spezialisierten Fachkräften, die Reputation als Pionierregion, vergleichbar gute Windbedingungen, die weit fort-geschrittenen Landesplanungen, aber auch die hohe Rivalität der Windkraftan- lagenhersteller untereinander kennzeichnen die Branche in Nordeuropa. Dabei gilt für beide Regionen, dass die Branche für eine große Zahl an Arbeitsplätzen sorgt und damit wesentlich zur Wertschöpfung beiträgt.

Besonders bei der Suche nach Arbeitskräften, vor allem aber auch im Vertrieb profitieren die Unternehmen von dem guten Ruf als Windkraft-Pionierregion. Nach Ansicht des Referenten sollte jedoch auch im Bereich Forschung und Entwicklung das vorhandene Potenzial und die positiven Standortfaktoren besser genutzt werden. Er sprach sich daher für ein verstärktes Maß an gemeinsamen Aktivitäten sowie für die Einbeziehung der Hochschulen beiderseits der Grenze aus. In der anschließenden Diskussion wurde aus dem Publikum darauf hingewiesen, dass von dänischer Seite nur wenig Interesse an weitergehender Zusammenarbeit zu erwarten sei, wie, die deutsche Bürokratie ein großes Hindernis darstelle. Die administrativen Angelegenheiten könnten beim nördlichen Nachbarn deutlich einfacher und viel schneller erledigt werden.

Zuvor hatte Volker Jahnke von der egeb auf die Aktivitäten der Energiekompetenzregion Westküste hingewiesen. Im Rahmen des von der Europäischen Union und der Landesregierung geförderten Projekts sollen die positiven Entwicklungen im Energiebereich verstetigt und ein klares Kompetenzprofil für die Westküste herausgearbeitet werden. „Wir können das Wort Energiewende nicht nur schreiben, sondern auch umsetzen“, sagte der Wirtschaftsförderer

 

Die egeb: Wirtschaftsförderung
Die egeb: Wirtschaftsförderung wird zu gleichen Anteilen von den Kreisen Dith-marschen und Steinburg sowie der Stadt Brunsbüttel getragen. Zu den Aufgaben der egeb gehören alle innovativen Tätigkeiten, die sich mit der Förderung der re-gionalen Wirtschaft im weitesten Sinne befassen, angefangen bei der Planung und Förderung von Neuansiedlungen bis zur Geschäftsführung von Unternehmen der öffentlichen Hand.